Fuer Marcel eine Belastung
 

"Für Marcel war das eine Belastung"

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  • 19.12.2012 | 12:22 | (sport10)

    Admira-Trainer Didi Kühbauer im SportWoche-Interview. Warum Marcel Sabitzer seine Leistungen nicht wie gewohnt abrufen konnte und er sich zur Zeit in seiner wichtigsten Phase als Trainer befindet.

    Vergangene Saison überwinterte Aufsteiger Admira Wacker auf dem fünften Tabellenplatz, der Rückstand auf den damaligen Spitzenreiter Rapid betrug gerade ein Mal vier Punkte. Nach 36 Runden stand die Admira auf dem sensationellen dritten Platz und sicherte sich einen Europacups-Startplatz.

    Ein Jahr später sieht die Welt in der Südstadt ganz anders aus. Nach 20 Runden liegen die Niederösterreicher auf dem achten Platz, der Vorsprung auf Tabellenschlusslicht Wacker Innsbruck beträgt gerade einmal einen mickrigen Zähler. Statt Euphorie gastiert nun das Abstiegsgespenst im Süden von Wien.

    "Bei uns kam heuer viel zusammen"

    Es dürfte sich einmal mehr eine alte Fußballerweißheit bestätigen, wonach das zweite Jahr nach dem Aufstieg das schwierigste ist. "Bei uns kam heuer viel zusammen: Abgänge, Doppelbelastung zu Beginn, keine Erfahrung im Abstiegskampf. Dazu die gestiegene Erwartungshaltung", so Admira-Trainer Didi Kühbauer in der aktuellen SportWoche.

    Besonders die jüngsten Darbietungen der Admiraner waren erschreckend, acht der letzten neun Spiele gingen verloren. "Wer behauptet, dass man bei so einer Serie nicht ins Grübeln kommt, der lügt." Ans Aufgeben denkt der ehemalige Nationalteamspieler aber dennoch nicht: "Ich würde sagen, ich hinterfrage mich, zweifle aber nicht an mir. Vielleicht ist das momentan sogar die meine wichtigste Phase als Trainer."

    Kühbauers Rat für Marcel Sabitzer

    Sauer stößt dem 41-Jährige das Thema rund um den Wechsel von Marcel Sabitzer auf. "Marcel war den ganzen Herbst mit Vertragsgesprächen beschäftigt, der konnte seine Leistungen gar nicht wie gewohnt abrufen", ärgte sich Kühbauer. "Für den Jungen war das eine Belastung, der Herbst war für ihn längst nicht optimal, weil er als 18-Jähriger nur die Angebote im Schädel hat", so Kühbauer.

    Seinem Noch-Schützling gibt er einen Rat mit auf den Weg: "Ich kann ihm nur raten, dass nicht immer alles öffentlich gemacht wird. Sein Berater und sein Vater haben ihm damit sicher keinen Gefallen getan." Trotz des Ärgers ist Kühbauer voll des Lobes für die Zukunftshoffnung: "Für mich ist er der beste junge Spieler Österreichs, bei Rapid kann er sich weiterentwickeln."

    Warum der Admira ein richtiger Ungustl fehlt, Didi Kühbauer trotz der aktuellen Formkrise nicht schlecht schläft und warum man beim heutigen Journalismus vorsichtig sein muss - lesen Sie das gesamte Interview mit Didi Kühbauer in der aktuellen Sportwoche.

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