Sind ueber Schweinehund gegangen
 

"Sind über den Schweinehund gegangen"

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  • 17.12.2012 | 08:22 | (sport10)

    Die Austria ist auf Titelkurs. In Unterzahl besiegten die Veilchen Sturm Graz mit 3:1. Peter Stöger lobt seine Mannschaft und spricht offen vom Titel.

    Neun Spiele am Stück war Sturm Graz in der Bundesliga ungeschlagen. Doch auch diese Prüfung hat die Wiener Austria gemeistert. Und das über 80 Minuten in Unterzahl. In Favoriten wird bereits vom "Meister-Gen" gesprochen. Coach Peter Stöger will die Erwartungen nicht Dämpfen. Selbst Sturm-Trainer Peter Hyballa streut den Veilchen Rosen: "Meister wird nur die Austria oder Red Bull Salzburg."

    "Haben Unglaubliches erreicht"

    Für die Austria war gegen Sturm Graz nicht nur spielerische Finesse von Nöten. Die Violetten zeigten Kämpferqualitäten, hielten auch in Unterzahl gegen die Grazer dagegen. "Gegen eine Topmannschaft in Österreich so zu bestehen, das macht das Trainerteam stolz", sagte Peter Stöger nach dem Spiel erleichtert. "Wir haben heute Unglaubliches erreicht und sind über den Schweinehund gegangen." Der Sieg macht die Austria in diesem Herbst nicht nur zur besten Auswärtsmannschaft, sondern nun auch zum besten Heimteam der Bundesliga.
    Gegen eine Topmannschaft in Österreich so zu bestehen, das macht das Trainerteam stolz.

    Die neue Einstellung

    Als größte Hürde sieht Stöger nun das Frühjahr: "Die Mannschaften werden jetzt versuchen, sich neu auf uns einzustellen. Sie werden versuchen uns die Stärken zu nehmen - das wird schwieriger." Entgegenwirken könnte er dabei mit einer neuen Offensivausrichtung (sport10.at hat berichtet), bei der Topstürmer Philipp Hosiner ein Sturmpartner zur Seite gestellt wird.

    Mit dem Polster von sieben Punkten auf Konkurrent Salzburg lässt sich das Frühjahr jedoch auch ohne Kopfzerbrechen über Strategie und Gegner verbringen: "Kollege Roger Schmidt meinte, mit 41 Punkten ist Red Bull zufrieden. Dann sind wir das mit unserer Punktezahl auch. Wir wollen uns im Titelkampf nicht verstecken." Verstecken kann Stöger auch seine Freude nach der umkämpften Partie nicht: "Ich möchte mich bedanken, dass ich Trainer so einer Mannschaft sein darf."

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