Neuhold Peter Hyballa nicht
 

Neuhold: "Bin Peter Hyballa nicht böse"

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  • 14.12.2012 | 16:56 | (sport10)

    Gegenüber sport10.at bestätigt Florian Neuhold seinen bevorstehenden Abgang. Goran Cvijanovic wird nicht kommen. Passiert etwas zentral defensiv?

    Das Transferkarussel beginnt sich langsam zu drehen. Auch wenn der Markt im Winter meist ruhiger bleibt als im Sommer. Bei Sturm Graz deuten sich langsam erste Wechsel an. Florian Neuhold wird den Verein verlassen - Gespräche laufen. Der slowenische Spielmacher Goran Cvijanovic wird hingegen nicht zu Sturm wechseln - das bestätigten Berater und Geschäftsführer Sport, Ayhan Tumani. Stipe Vucur bleibt "interessant".

    Neuhold: "Kein Thema bei Sturm zu bleiben"

    Florian Neuhold wird Sturm bald verlassen. Bevorzugte Destination: SV Ried. Gespräche gab es bereits. Neuhold gegenüber sport10.at: "Noch ist nichts fix. Für mich ist Ried eine Möglichkeit - aber es gibt auch andere Optionen. Es wird auf jeden Fall Österreich." Ein Auslandstransfer scheiterte: Neuhold absolvierte ein Probetraining in England.
    Ich bin Peter Hyballa nicht böse. Für einen Trainer ist es schwierig, so viele Leute zufrieden zu stellen.

    "Sheffield wollte mich erst im Sommer holen - aber so lange bei Sturm zu bleiben, war für mich kein Thema. Das wäre sicher eine super Geschichte gewesen - aber mit 19 nach England zu gehen, könnte zu früh sein."

    "Ich bin Peter Hyballa nicht böse"

    Noch trainiert Neuhold mit Sturm Graz. Auch, weil der Verein dazu verpflichtet ist: "Sturm muss mich mittrainieren lassen, solange ich Vertrag habe. Vor meinem Probetraining in England habe ich Einzeltraining bekommen - dann ging der Fall durch die Medien und der Verein hat wahrscheinlich zurück gerudert", sagt Neuhold.

    Ich habe Einzeltraining bekommen - dann ging der Fall durch die Medien und der Verein hat wahrscheinlich zurück gerudert.
    Die Chemie mit Trainer Peter Hyballa würde laut Neuhold nicht stimmen. Kein Problem für den 19-Jährigen: "Ich bin Peter Hyballa nicht böse. Für einen Trainer ist es schwierig, so viele Leute zufrieden zu stellen. Er leistet sicher keine schlechte Arbeit und der Erfolg gibt ihm Recht." Neuhold weiter: "Er versucht auch, das beste aus der Situation zu machen. Es gibt auch einige arrivierte Spieler, die für Sturm viel geleistet haben und ebenfalls gehen. Hyballa wird seine Gründe haben."

    Goran Cvijanovic kein Thema

    NK Marior machte in der Europa League mit guten Leistungen auf sich aufmerksam. Einer der Hauptdarsteller: Goran Cvijanovic. Slowenische Medien kolportierten Grazer Interesse an dem zentralen Mittelfeldspieler. Der 26-Jährige solle Manuel Weber ersetzen. Sein Schweizer Berater Mihael Stankovic dementiert gegenüber sport10.at: "Was ich sagen kann ist, dass kein Kontakt zwischen Sturm Graz und diesem Spieler besteht. Im Fußball wird viel gesprochen, dieses Gerücht kommt aber von den Medien." Sturms Geschäftsführer Sport, Ayhan Tumani, winkt ebenfalls ab.

    Was ich sagen kann ist, dass kein Kontakt zwischen Sturm Graz und diesem Spieler besteht.
    Auch Gergö Holdampf, 18-jähriger Stürmer von Ujpest, ist in Graz kein Thema mehr. Holdampf absolvierte ein Testspiel für Sturm, die Grazer nahmen von einer Verpflichtung jedoch Abstand. Interessant sei hingegen weiterhin Stipe Vucur. Der 20-jährige Innenverteidiger wurde vom Trainerteam bereits beobachtet. Auf dieser Position hat Sturm auch Bedarf. Laut Tumani sei Vucur ein interessanter Spieler, aber nur ein Kandidat von vielen.

    Achillesferse Innenverteidigung

    Für Manuel Weber, der den Verein im Winter aller Voraussicht verlassen wird (sport10.at berichtete), kommt wohl Ersatz - wenn sich eine Chance am Markt ergibt. Entweder im zentralen Mittelfeld (dann rückt Michael Madl zurück in die Abwehr) oder der Innenverteidigung. Hier gehen Sturm auch langfristig die Optionen aus.

    Bei Milan Dudic und Ferdinand Feldhofer steht das Vertragsende im Sommer bevor. Ob die beiden 33-Jährigen verlängert werden, ist fraglich. Youngster Neuhold spielt keine Rolle und darf gehen. Tumani bezeichnete diese Position unlängst als Achillesferse der Grazer.

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