Lindner Held Violett
 

Lindner: Der Held in Violett

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  • 03.12.2012 | 09:11 | (sport10)

    Dass die Austria in Salzburg zum Schluss das Remis über die Zeit rettete, hatten die Veilchen einzig und allein Tormann Heinz Lindner zu verdanken.

    Eigentlich war es ein Schlager, bei der die Defensivleistung beider Teams im Vordergrund stand. Beide Mannschaften wollten zunächst kein Gegentor bekommen, was auch gelang. Chancen waren sowohl auf Salzburger Seite als auch auf jener von der Austria Mangelware. Doch in den letzten Minuten hätte die Salzburger gut und gerne das 1:0 erzielen können.

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    Dass sie das nicht taten, ist einzig und allein Tormann Heinz Lindner zu verdanken. Bei Schüssen von Florian Klein und Jonathan Soriano zeichnete er sich aus und hielt die Null fest. "Ich habe einen nicht so schlechten Heinz Lindner gesehen", sagt Trainer Peter Stöger.

    Lindner ist stolz auf die Leistung

    Als Matchwinner, bei dem sich seine Teamkollegen bedanken müssen, dass man nicht verloren hat, will sich Lindner aber nicht sehen. "Ich musste zwischenzeitlich Übungen machen, dass ich nicht einfriere. Die Mannschaft hat taktisch diszipliniert und defensiv wirklich sehr gut gearbeitet. Da kann man stolz sein, dass wir so gegen Salzburg gespielt haben."

    Ich musste zwischenzeitlich Übungen machen, dass ich nicht einfriere.

    Das erwartete Spitzenspiel war es aber nicht. Dazu fehlten über weite Strecken des Spiels die Torchancen. "Wir sind heute auf einen sehr, sehr guten Gegner getroffen, die auch sehr gut gestanden sind und defensiv sehr gut gespielt haben. Wir haben uns gegenseitig neutralisiert", sagt Lindner.

    Austria kann mit Remis besser leben

    Mit dem torlosen Unentschieden kann die Austria aber auf jeden Fall besser leben als Salzburg. "Wir sind weiter fünf Punkte vor Salzburg. Wir wollten zwar den Vorsprung ausbauen, aber es ist besser er bleibt gleich als er schmilzt. Die Ausgangssituation hat sich nicht wirklich verändert."

    Die Saison ist noch lange, da kann noch viel passieren. Aber fünf Punkte Vorsprung sind jetzt einmal fünf Punkte.

    Auf die ersten 18 Runden kann Lindner und die Wiener Austria positiv zurückblicken. "Den Herbst würde ich mehr als positiv beurteilen. Wir sind Erster, haben in den letzten neun Spielen nicht verloren. Das ist schon sehr gut." Nichtsdestotrotz ist der Kampf um die Meisterschaft weiter völlig offen. "Die Saison ist noch lange, da kann noch viel passieren. Aber fünf Punkte Vorsprung sind jetzt einmal fünf Punkte."

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