Empfindliche Heimniederlage fuer Rapid
 

Empfindliche Heimniederlage für Rapid

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  • 11.11.2012 | 20:34 | (sport10)

    Rapid hat gegen WAC keine Chance und verliert mit 0:2. Die Fans auf der West- und Ostrtibüne hatten nach 60 Minuten genug und verließen ihre Plätze.

    Dreimal mussten die Hütteldorfer in der laufenden Saison nach einem Auswärtsspiel auf internationalem Boden wenige Tage später eine Partie in der Meisterschaft bestreiten. Dreimal folgte eine fast inakzeptable Leistung. Beim Heimspiel gegen den WAC setzte Rapid-Trainer Peter Schöttel auf die Jugend, bot im Sturm Dominic Starkl statt Terrence Boyd auf und ließ Dominik Wydra und Lukas Grozurek von Beginn an auflaufen, um den Umschwung zu schaffen.

    Rapid völlig von der Rolle

    Doch Rapids Ambitionen auf Rehabilitierung erhielten gleich zu Spielbeginn einen herben Dämpfer. Die Grün-Weißen präsentierten sich von Anfang an zaghaft im Spielaufbau. In Minute sechs verlor Markus Katzer den Zweikampf gegen Michael Liendl, dessen Maßflanke Christian Falk zum 1:0 verwertete. Ein Weckruf für Rapid, sollte man meinen. Doch auch mit Fortdauer spielte Rapid ohne den verletzten Taktgeber Steffen Hofmann völlig ideenlos im Spielaufbau und lief sich immer wieder an den gegnerischen Verteidigern fest.

    Rapid blieb trotz viel Ballbesitz in der Offensive wirkungslos und der WAC weiterhin gefährlich. Nach 20 Minuten bediente Jacobo Falk, der per Kopf die Riesen-Chance auf das 2:0 ausließ. Peter Schöttel forderte zurecht mehr Tempo von seiner Mannschaft ein. Doch das Umschalten von Defensive auf Offensive funktionierte nur schleppend. Der WAC verteidigte konsequent und unterband die wenigen Angriffe von Rapid geschickt. Die Rapid-Fans quittierten die Leistung ihrer Mannschaft zur Pause aber mit gellenden Pfiffen.

    Kalte Dusche nach dem Seitenwechsel

    Nach der Pause kam bei Rapid Boyd für Boris Prokopic  und damit ein zweiter Stürmer ins Spiel. Rapid wollte spätestens jetzt die Rehabilitierung erzwingen. Doch nur wenige Minuten nach Wiederanpfiff ließ Jacobo Christopher Trimmel stehen und WAC-Stürmer Falk traf im Nachsetzen zum 2:0. Rapid war stehend K.O. Trimmel tauchte im Gegenzug prompt mit der Wut im Bauch vor WAC-Keeper Christian Dobnik auf, der aber bravourös hielt. Die Jungen, wie Stürmer Starkl waren isoliert, konnten dem Spiel  ihren Stempel nicht aufdrücken. Vermeintliche Leistungsträger wie Guido Burgstaller ließen komplett aus. Der Kärntner stand mit Fehlpässen am Fließband heute sinnbildlich für die Grün-Weiße Verunsicherung.

    Angespannte Stimmung bei den Fans

    Die Rapid-Fans reagierten auf ihre Art und protestierten lautstark gegen den Vorstand. Nicht wenige verließen schon nach einer Stunde das Stadion. Auch wenn mit Hofmann der Kopf der Mannschaft und mit Christopher Drazan und Deni Alar zwei weitere Leistungsträger fehlten, war das zum Teil völlig kopf-und konzeptlose Spiel von Rapid unerklärlich. Wolfsberg reichte heute eine durchschnittliche Leistung, um drei Punkte aus der einstigen Festung St. Hanappi zu entführen. Die vierte Rapid-Niederlage in den letzten fünf Pflichspielen war eine empfindliche. Der Anschluss an die Tabellenspitze und vor allen Dingen die Gunst der Fans erscheint im Moment verspielt.

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