Stefan Weger

20.12.2012
14:46

Als Moniz ging und Rangnick kam

von Stefan Weger

Im Juni 2012 erzählte mir Ricardo Moniz, dass er in Salzburg gekündigt hat.

Kurt Jara, Giovanni Trapattoni, Co Adriaanse und Huub Stevens schafften es nicht. Ricardo Moniz brauchte nur eine Saison, um erstmals in der Geschichte das Double nach Salzburg zu holen. Und dennoch stand der Bullen-Coach immer in der Kritik.

Er selbst ließ diese lange nicht an sich ran, doch am Dienstag, 12. Juni 2012, platzte ihm der Kragen. sport10.at erreichte Moniz um 16.26 Uhr. Auf die Frage, wie es ihm gehe, antwortete er kurz und knapp: "Nicht gut." Er bat mich, ihn um 21 Uhr noch einmal anzurufen.

Doch so lange sollte es nicht dauern. Um 16.46 Uhr läutete das Telefon in der Redaktion. Am anderen Ende der Leitung: Ricardo Moniz. Er wollte früher als geplant etwas loswerden: "Es wäre unfair, wenn ich nicht gleich sagen würde, was los ist. Ich habe gerade bei Red Bull Salzburg gekündigt. Der Klub und ich gehen ab sofort getrennte Wege. Es war keine leichte Entscheidung, aber ich musste diesen Schritt machen." Die Bombe war geplatzt und die Wogen gingen hoch.

Kurz darauf wurde Ralf Rangnick in Salzburg präsentiert mit ihm im Schlepptau Trainer Roger Schmidt. Ein noch nie dagewesener Umbruch war bei Red Bull Fußball eingeläutet. Denn in Leipzig wurde wenig später Peter Pacult gefeuert und durch Alexander Zorniger ersetzt.

 

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